Tipps für den Praxisalltag | 31.07.2017

Patientenbefragung zur Zufriedenheit

Mit einer Patientenbefragung können viele wertvolle Informationen für die Praxis gewonnen werden. Dabei sollten unbedingt alle Patienten (Gesetzlich, Privat, IGeL) angesprochen werden, nur so lässt sich ein aussagefähiges und verwertbares Resultat erhalten.

Alle an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte sind seit 2004 verpflichtet, im Rahmen des ständig weiterzuentwickelnden Qualitätsmanagements, auch  regelmäßige Befragungen zur Zufriedenheit ihrer Patienten vorzunehmen. Die Befragungen werden am besten einmal jährlich durchgeführt.

Mit Hilfe eines validierten Fragebogens sollen dabei die Bereiche Praxisorganisation, Information, Interaktion und Fachkompetenz von den Patienten bewertet werden. Das Feedback der Patienten bietet auch die Möglichkeit, Verbesserungen und Anregungen für die Praxis zu erhalten.

Organisation der Patientenbefragung :

  1. Festlegen eines Zeitraums für die Befragung, empfohlen werden 14 Tage
  2. Information des gesamten Praxispersonals über die Befragung, damit Fragen von Seiten Ihrer Patienten von allen Angestellten beantwortet werden können.
  3. Aufstellen einer verschlossenen Box für die ausgefüllten Fragebögen
  4. Befragung aller volljährigen Patienten und Patientinnen, ohne eine „Auswahl“ zu treffen
  5. Für eine repräsentative Befragung sollte der Rücklauf aus mindestens 100 Fragebögen bestehen.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung bietet unter www.kbv.de/html/6332.php Fragebögen in sieben verschiedenen Sprachen zum kostenlosen Download an.

Auch für die Auswertung der Fragebögen steht auf der o.g. Internetseite ein Excel-Tool zur Verfügung.

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